Hallo liebe Physio-Fans

Ich möchte euch kurz meine Geschichte erzählen. Meine Geschichte beginnt mit jungen 3 Jahren, als ich zum ersten mal auf einem sturen Pony saß, vielleicht war das auch der Grundstein für die Liebe zu schwierigen Pferden :-D. Ich war öfters mit meiner Großmutter und Schwester in Purgstall bei Wieselburg auf Urlaub. Es hat mir schon damals gefallen zu reiten und die Anziehung der Tiere war groß. Obwohl dieses Pony gemacht hat was es wollte, habe ich immer davon geschwärmt. In diesem Stall gabs natürlich auch Warmblüter und die größeren Kinder und Erwachsene durften an Ausritten teilnehmen. Damals war es für mich ein großer Traum, auf einem Warmblut zu sitzen, aber meine Großmutter hat mich natürlich vertröstet und gesagt das ich noch zu klein dafür sei. 

Ein Traum ein Ziel!

Eines Tages war wieder ein Ausritt und die Pferde aufgestellt vor dem Stall, ich himmelte sie alle an und freute mich über den Trubel! Der Stallbesitzer führte die Gruppe an und sah natürlich meine Begeisterung tagtäglich! An diesem Tag hatte er den Einfall mich etwas zu Fragen. Er fragte mich ob ich ein Stück mit ihm reiten möchte, mit meiner Begeisterung sagte ich natürlich gleich "JA" ! Er hat mich hochgenommen und setze mich vor sich hin und ritt los. Das war wohl in meiner Kindheit der schönste Moment überhaupt! Ich konnte es gar nicht glauben und erzählte allen davon, dass ich schon auf einem großen Pferd gesessen bin!

Es ging von da an mit dem Reiten weiter und den Traum vom eigenen Reitstall! Ich hab schon als Kind immer groß Gedacht und auch große Ziele vor mir gehabt! Mit 11 Jahren hatte ich dann mein erstes Mietpony " Henriette" , ja an dem Namen ist schon zu erkennen, das es ein schwieriges Pony war! Das hat mich noch mehr angespornt und ich wollte es natürlich auch reiten. Dieses Pony war allerdings nicht angeritten und auch nicht brav. Trotzdem hab ich mir von meinem Taschengeld mein erstes Zaumzeug gekauft! Top motiviert hab ich Henriette aufgezäumt und mir einen Helm aufgesetzt und ging mit ihr auf die Wiese. Ich setzte mich auf Henriette drauf und anfangs war auch alles gut, jedoch hielt das nicht lang, sie ging durch. Über das Stoppelfeld, dabei konnte ich mich nicht lang oben halten und sie zog mich noch einige Meter hinterher :-D. Ich hab mich total geärgert, aber kurz darauf darüber gelacht, weil sie gleich zu ihrer Herde zurück gelaufen ist. Sie war es einfach nicht gewöhnt von ihrer Herde weg zu sein! 

 

Nach einigen Reitstunden wurde ich immer sicherer am Pferd und die Frage meiner weiteren Ausbildung stand im Raum! Meine Eltern haben sich viel gedanken darüber gemacht und die LFS Tullnerbach gefunden. Für mich war klar die Schule ist für mich das Richtige! Die ersten 2 Jahre in Tullnerbach waren sehr lehrreich, auf vielen verschiedenen Pferden zu reiten im Springen und in der Dressur. Dann hatte ich ein Praxisjahr im Reitstall Wildegg.

Pferdesport als Berufung

Im Reitstall Wildegg hab ich sehr schnell erkannt, dass das Unterrichten einer meiner Stärken ist! Ich  musste lernen mich durchzusetzen, auch bei den älteren Schülern. Es ging so weit das ich es perfektionierte und den Zusammenhang der Biomechanik von Mensch und Pferd erkannte. Diese Erkenntnis zeigt sich dann auch in der Entwicklung meiner eigenen reiterlichen Fähigkeiten. Ich nahm mich immer mehr der Korrektur von Pferden an und sammelte so Erfahrungen! Der nächste Schritt, die Jungpferdeausbildung, zeigte mir das es nur Richtlinien in der Ausbildungsskala gibt. Das jedes Pferd individuell ist und d auch berücksichtigt werden muss. Hier angekommen und Routine reingebracht, kam zum ersten Mal die Frage: ist die Dressur so wie sie gelehrt wird, wirklich gut fürs Pferd?

Da kam für mich ein großes "NEIN", da muss es doch bessere Möglichkeiten geben, die Pferde zu unterstützen! Kurz darauf kam eine unerwartete Wende in meinem Leben. Ich suchte nicht, jedoch fand ich! Mein Pferd "MERLIN" , es hat mich eine Dame kontaktiert, die wollte das ich mich um ihn kümmer. Er war damals 6 Jahre, unausgebildet, was ich jedoch nicht wusste und vom Besitzer vernachlässigt!

Ich sah Merlin und es war um mich geschehen, er war nicht schön, aber wir verstanden uns auf anhieb. Es war eine Vertrautheit und bedingungslose Führsorglichkeit die in der Art noch nicht kannte. Da ich nicht wusste, das er nocht nicht geritten wurde, nahm ich ihn mit Halfter und setzte mich drauf! :-D Die Freude war groß, weil er so lieb war! Als mich ein Einsteller sah, sagte dieser zu mir, der Merlin sei nicht angeritten! Zu diesem Zeitpunkt saß ich allerdings schon eine halbe Stunde auf dem Pferd und trabte auch schon :-D. Eine Interessante Erkenntnis, das eigentlich der Mensch oft mit Leichtigkeit ein Pferd zähmen könnte, wenn die Angst nicht blockiert! 

Da ich jetzt wusste das Merlin nicht angeritten war, lernte ich ihm die Basis, wie ich es gelernt habe! Hier stieß ich dann schnell auf Konfrontation, wie ich es noch nicht kannte!!! Mein Merlin zeigte mir schon in seinen jungen Jahren, was ihm gut tat und was nicht. So fing ich auch mit dem Longieren an und stieß auf noch mehr Konfrontation, weil er den Sinn nicht verstand. So wurde ich in meiner Frage ob die Dressur wie ich sie kannte und gelernt hatte wirklich gut für Pferde ist noch bestärkt! Darauf hin hab ich mein Pferd analysiert und erforscht. Auf der Koppel, in der Bewegung, beim Reiten und Longieren. Schritt für Schritt erkannte ich, das ich mit Pferden anders arbeiten möchte! 

Passion to Perfection

Im Jahr 2011 begann ich die Ausbildung am ITP als DIPL. ITP-Pferdephysiotherapeutin und mir wurde klar, das ich mein Pferd auf so viele Arten unterstützen kann. Am Ende meiner Ausbildung, ging es mit Merlin schon so leicht und selbstverständlich bergauf in der Ausbildung, das ich es kaum fassen konnte!

Ich hab nach meiner Ausbildung noch einige weitere Ausbildungen im Bereich TCM und Kinesiologie gemacht und bekam gar nicht genug von Weiterbildungen! Jede Ausbildung hat mich ein Stück weitergebracht mit meinem Pferd und meinen Kunden. Dann wagte ich den Schritt in eine Richtung, die mir vollkommen unbekannt war! 

Königsklasse Hochleistungssport

Ich bin immer schon gern mit der Kutsche gefahren und fand auch den Rennsport sehr interessant. Deshalb habe ich den Schritt in Richtung TRabrennsport gewagt und wollte mehr über die Themen im Rennsport wissen. Ich trainierte mit Rennpferden und versuchte auch ihre Schwächen zu analysieren. Sehr schnell erkannte ich das ein Rennpferd ganz anders ist als ein Reitpferd! Ich recherchierte viel und probierte viel aus, damit ich auch hier mehr Erfahrungen sammeln konnte! Dabei entdeckte ich, meine verborgene Leidenschaft für den Rennsport bzw. Hochleistungssport! Ich tüffelte viel und trainierte weiter und sah mir auch die Rennen an. So kam ich immer mehr vorwärts und sah die Schwächen und Möglichkeiten die Leistung zu verbessern. 

 

Ich hab in meiner Geschichte sehr viele Episoden nicht angesprochen, weil es sonst zu lang geworden wäre. Das Resume für mich aus all den Jahren: jedes Pferd kann mit Leichtigkeit gearbeitet und das Wohlbefinden dadurch beeinflusst werden! 


 

Warum Physiotraining für Pferde

Du möchtest auch im Einklang mit deinem Pferd arbeiten und mit Leichtigkeit neues lernen! Der gesundheitliche Zustand deines Pferdes ist die Grundvoraussetzung dafür. Mit manuellen Techniken und ganzheitlichen Betrachtung des Pferdes, helfe ich dir und deinem Pferd, wieder mit Freude zu arbeiten! Wenn dein Pferd sich wohlfühlt und sich entspannt bewegt, kann es auch wieder anspruchsvolle Lektionen bewältigen.

• Geraderichtung • Stoffwechselanregung
• Wohlbefinden • Vorbeugung
• Leistungssteigerung • Stärkung des Immunsystem
• Psychischer & physischer Ausgleich  

 

Wann kann Physiotraining eingesetzt werden?

• Zur Steigerung von Wellness und Wohlbefinden Ihres Tieres
• Unwilligkeit, Widersetzlichkeit beim Reiten, Steigen, Buckeln
• Bei Pferden mit Altersbeschwerden oder Entwicklungsproblemen
• Taktunreinheiten, festgehaltener Rücken, Probleme in Biegung und Stellung des Pferdes
• Verwerfen im Genick, Probleme in der Durchlässigkeit, Zungenspiel/ Zähneknirschen, Festbeißen am Gebiss
• Kurztrittigkeit, verringerte Hinterhandaktivität, Stolpern
• geringe Konzentrationsfähigkeit, Traumabewältigung, Verhaltensauffälligkeiten aller Art (Problempferde)
• Stress, Panik,  Angstzustände aller Art
• Probleme beim Ausbilden junger Pferde
• Verpannungen
• Kommunikationsschwierigkeiten  Mensch und Pferd

Longierkurse

Sie möchten auch an der Longe mit Ihrem Pferd effizient Arbeiten! Durch gute Arbeit an der Longe( Bodenarbeit, klassische Handarbeit und Longieren) können Sie ihr Pferd optimal in der Ausbildung und Korrektur fördern.
Möchten Sie auch bei Ihnen im Stall einen Kurs veranstalten, kontaktieren Sie mich unter 0676/940 96 90 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
1-2 Tagesseminare mit min. 6 Teilnehmern
 
 
 
 
 
Aber denken Sie immer daran: Das Physiotraining unterstützt und ergänzt die tierärztliche Behandlung, aber kann und darf diese nicht ersetzen. Die Diagnose und Behandlung von kranken Tieren ist ausschließlich den Tierärzten vorbehalten.